Tari Tari

Anime Reviews
8.1

Excellent

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Tari Tari

Ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass dieser Anime mich so überzeugt, auch wenn ich die guten Kritiken vorher schon gesehen hatte. Das Thema war mir einfach zu „girly“ – doch der Beweis wurde erbracht, dass ein Anime auch über das Hauptthema hinaus mit einer guten Story, tollen Charakteren und einer gelungenen Technik im Bereich Ton und Grafik einfach überzeugen kann. Das schafft Tari Tari auch vollkommen, weshalb ich den Anime einfach weiterempfehlen muss.

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Über Tari Tari

Charaktere

Wakana Sakai

Wanaka ist eher ruhig und verschlossen, wenn sie in der Schule und unter anderen Menschen ist. Sie steht in vielen Episoden im Mittelpunkt, denn ihre verstorbene Mutter hat sehr viel Einfluss auf die Handlung.

Der Grund für ihre Zurückhaltung ist eine noch immer anhalten Depression über den Tod der Mutter. Die Beziehung zur Musik und dem Thema neuer Chor ist gerade am Anfang sehr schwer, weil ihre Mutter sehr viel komponiert und Musik geliebt hat. Was Wakana überwinden muss ist die Art, wie sie sich Ihrer Mutter vor dem Tod verhalten hat und welche Versprechungen und Wünsche sie zurückgelassen hat.

Trotz der Probleme hilft sie ihrem Vater, der ein Geschäft betreibt (das mal mehr oder weniger gut läuft) wo sie nur kann. Ihre Katze Dora hängt ihr dabei sehr am Herzen. Die anderen schaffen es ganz am Anfang Wakana zu überzeugen dem neuen Chor beizutreten und wachsen sehr zusammen. Durch die neuen Freunde hat Wakana die Chance ihre anfänglichen Probleme zu klären und ihr Leben aus einem neuen Licht zu sehen.

Konatsu Miyamoto

Die aufgeweckte kleine Konatsu hat einen großen Wunsch: Singen. Sie wird am Anfang kurzerhand aus dem Chor geworfen. Die stellvertretende Direktorin sagt: „Sie sei nicht in der Lage die Herzen der Menschen zu berühren.“ Das hält Konatsu aber nicht auf. Jetzt will sie Ihren eigenen Chor gründen. Dazu braucht sie aber Hilfe und mindesten 5 Mitglieder.

Im Laufe der Handlung werden ihr auf dem Weg immer wieder Steine in den Weg gelegt, die sie überwinden muss. Dabei kann sie sich auch auf die Hilfe ihrer neuen Gruppe verlassen. Sie arbeitet hart an ihren Zielen, auch wenn sie ab und an den Fokus verliert.

Die tiefgehende Leidenschaft für Musik reicht weit in die Kindheit von Konatsu zurück, denn sie hat früher schon mit ihrem Großvater viel getanzt, gelacht und Musik gehört. Sie wird sogar auf ihre Lieblingsband treffen und viel dabei lernen.

Sawa Okita

Sawa ist eine sehr gute, wenn nicht die beste Freundin von Konatsu. Durch ihr offenes Wesen und ihre freundliche Art schafft sie es aber auch schnell sich mit den anderen des neuen Chors anzufreunden. Ihr Traum und ihr Hobby ist das Reiten. Sie träumt von einer Karriere als Jockey und trainiert dafür verschiedene Sportarten, die mit Reiten zu tun haben. Das kollidiert aber mit den Vorstellungen ihres Vaters, der strikt dagegen ist.

Im Laufe der Geschichte muss Sawa diese ganz schwierige Situation meistern. Durch die Hilfe der Freunde kann sie aber immer wieder Mut fassen und stellt sich den Themen um ihre Zukunft, denn selbst ist sie sich auch nicht immer sicher, was sie eigentlich möchte.

Atsuhiro „Wien“ Maeda

Ein Austauschschüler (mist doch ein Anime Klischee) aus Wien in Österreich, der wieder nach Japan gezogen ist und dort wieder neue Freunde finden muss. Durch seine Bekanntschaft zu Taichi, der ihn am Anfang durch die Schule führt wird er in das Chorthema hineingezogen. Er hat in Österreich einen kleinen Freund zurückgelassen, dem er fortwährend Briefe auf deutsch schreibt.

Im Anime sind auch im Original deutsche Sprechszenen enthalten, die aber etwas seltsam klingen. Er ist ein Mitläufer in der Gruppe, der aber wenn es darum geht der Held zu sein einen doch recht großen Komplex hat. In seinem Zimmer stehen die japanischen Power Ranger und er ist seit Kindestagen ein riesen Fan dieser Helden und der Gerechtigkeit an sich, das soll sich auf im Anime zeigen.

Taichi Tanaka

Taichi ist das Sportass der Gruppe und spielt leidenschaftlich Badminton. Er wird teilweise dafür belächelt, aber nicht für seine Entschlossenheit ein Profispieler zu werden. Selbst als der Badmintonclub nur ein Mitglied hat trainiert Taichi ununterbrochen weiter. Durch den Schachzug von Konetsu hat er auch weiterhin die Möglichkeit diesem Hobby nachzugehen und seine Fähigkeiten zu verbessern.

Da er „Wien“ direkt die Schule zeigen muss freunden sich beide schnell an und werden ein Teil der neuen Chor. Zum Thema singen hat er nicht viel beizutragen und singt halt wie er kann de Passagen einfach mit. Die teilweise absurden Übungen, die er mit „Wien“ macht sollen ihm sowohl für das Gesang- als auch das Badminton Training helfen.