Gut

  • Anfangssequenzen und Story Setup
  • Einzelne Charakter Performance

Schlecht

  • Charakter Entwicklung
  • Sinnlose Liebesbeziehung
  • Story Zusammenhänge im Verlauf weniger interessant
5.5

Mittel

Visuell / Effekte - 7
Musik - 6
Story - 5
Action - 4
Spannung - 6
Humor - 5

Zusammenfassung

Trailer hui - Rest vom Film leider pfui. Echt enttäuschend, wenn man das Potential der Filme in Hinblick auf die Dramatik betrachtet. Vielleicht ist das was im Buch funktioniert nicht immer passend für die Kinoleinwand.

Die 5. Welle Review

Wenn Trailer falsche Erwartungen erzeugen

Ich mag es gar nicht, wenn der Trailer etwas verspricht und mir Lust auf den Film macht und meine Erwartungshaltung dann enttäuscht wird.

Leider war das hier absolut der Fall und ich habe es vorher geahnt.

Der Anfang macht noch schönes Erklärungen und führt in die Welt ein. Es ist für mich grundsätzlich auch nicht verkehrt, dass man die Szenen aus der Sicht einer Familie darstellt.  Schließlich ist eine Bindung zu den Charakteren keine schlechte Sache.

Auch die Trennung von  Cassie und Sam war zwar vorhersehbar, aber  noch ein Motiv, dass ich nachvollziehen konnte.

Dann sind aber alle Effekte so gut wie durch. Es geht eine sinnlose Liebesgeschichte los. Ein paar Erklärungen wie und warum die Dinge dann passieren machen einfach kein richtiges Gesamtbild mehr.

Inhaltliche Inkonsistenz

Spoiler Alert!

  • Warum ist  Evan der einzige „Andere“ mit Superkraft?
  • Warum verraten die „Anderen“ den Kindern, wo und wie Sie den Menschen kontrollieren? Und wieso werden die Kinder am Leben gelassen?
  • Die Erklärung, dass Menschen wie „Ratten“ oder „Kakerlaken“  übrig bleiben macht schon Sinn – aber sollte eine  hochentwickelte Alienrasse nicht Wärmesucher oder Drohnen haben?
  • Wozu benötigen die Alien die Erde? Seit den Wellen 3 und 4 sind die Menschen so dezimiert, dass man leicht anfangen könnte zu terraformen und Bodenschätze abzubauen.  Dennoch bekommen wir nur verlassen Städte  und mal ab und an eine Drohne zu sehen. Als ob es nur darum geht den letzten Menschen zu erwischen.
  • Evan scheint immer zu rechten Zeit am rechten Ort zu sein  – in der Realität hat er keine Chance das zu wissen
  • Das die Aliens (die Anderen ist echt eine komische Bezeichnung – waren die zu faul Aliens zu designen?)  Gehirne übernehmen macht keinen Sinn – das würde bedeuten, dass die Rasse aus Symbionten besteht – das macht für eine hochentwickelte Rasse wenig Sinn – das menschliche Gehirn würde sich von anderen merklich unterscheiden, sodass sie sich jedes Mal anpassen müssten (unmöglich)
  • Wenn Evan keine Liebe empfinden kann, wie kann er sich auf einmal umentscheiden? Liebe auf den Ersten Blick ist schlicht Wunschdenken für die Story.
  • Evan ist ein „Schläfer“ – wozu? Keine Erklärung.
5. Welle Szene

Fairerweise muss ich sagen, dass mir die Umsetzung der  Rolle Cassie ganz gut gefallen hat. Ich war auch erstaunt, dass  Chloë Grace Moretz die Hitgirl in Kickass ist. Da merkt man wieder wir die Zeit vergeht.

Ein Zitat gefällt mir auch ganz gut, als  Commander Vosch nach dem Grund für das ganze Töten gefragt wird.

Die Antwort ist simpel und macht in diesem Fall auch echt Sinn: „Nichts… Ihr habt einfach nur Platz, den wir benötigen…“ oder so Ähnlich.

Ich glaube, dass der Ansatz gar nicht so falsch ist, denn bei einer höher entwickelten Spezies kann es unter Umständen keine Ethik geben, wenn diese die Entwicklung hindert.  Schlichtweg sehen die Aliens die Menschen einfach in einem anderen Licht, so wie wir Kühe oder Hühner sehen. Wenn diese wegmüssen ist das einfach so und kaum ein Mensch macht sich Gedanken, ob das richtig oder falsch ist. Viel anders ist das in dem Film auch nicht, was mir zeigt. dass zumindest die Grundsätze verstanden wurden.